Angedacht

 

Mach das Beste aus deinem Leben

Andacht über Römer 12, 1-2

Wir haben nur ein Leben. Manchmal wünschten wir uns vielleicht eine zweite Chance. Dann könnten wir aus all den Fehlern lernen, die wir in unserem Leben gemacht haben, um es in einem 2. Versuch perfekt hinzubekommen. Doch auch wenn wir in der Vergangenheit Fehler gemacht haben, können wir mit Gottes Hilfe aus dem Rest immer noch etwas machen.

Paulus schreibt hier: „Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an.“ Als Christen sind wir berufen, einen Unterschied zu machen, denn diese Welt will im Großen und Ganzen nichts von Gott wissen. Die meisten Menschen leben nach ihren eigenen Maßstäben, und wir stehen ständig in der Gefahr, uns diesen Vorgaben anzupassen. Wir wollen so sein, wie alle anderen, wir wollen nicht unangenehm auffallen. Doch als Christen sind wir berufen, anders zu sein und unsere christliche Identität zu wahren, egal ob zu Hause, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen oder in der Schule. Christen sind nicht dazu berufen, sich wie ein Chamäleon ihrer Umgebung anzupassen.

Anders sein hat aber nichts mit absonderlich zu tun. Wir sind nicht dazu berufen, seltsame Kleider zu tragen oder eine fromme Sprache zu verwenden. Wir dürfen normal sein! Manche glauben, um Christ zu sein, müsse man unbedingt unnormal sein. Im Gegenteil: In der Beziehung zu Gott können wir erleben, wie er unsere ganze Persönlichkeit prägt, so dass sich unser Menschsein voll entfaltet.

Wenn wir Jesus nachfolgen, haben wir die Freiheit, Verhaltensmuster und Angewohnheiten abzulegen, die uns selbst und andere belasten. Anstatt schlecht über andere herzuziehen, sollten wir ihnen Mut machen und aus Liebe zu ihnen versuchen, sie aufzubauen. Anstatt zu klagen und zu meckern, sollen wir froh und dankbar sein. Wir können erleben, was für ein Segen es ist, wenn man sich an Gottes Maßstäbe hält. Wir wollen uns nicht in das Schema der Welt pressen lassen. Stattdessen wollen wir der Welt etwas viel Besseres zeigen.

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